Einwohnerzahl auf der Insel Hiddensee schrumpft

Wie Bürgermeister Thomas Gens auf der Sitzung der Gemeindevertretung am letzten Donnerstag mitteilte, leben derzeit nur noch 980 Menschen auf der Insel Hiddensee.

Für mich auch mal ein Grund mir den Zensus 2011 anzusehen und interessante Fakten für die Insel Hiddensee rauzuschreiben. Im Jahr 2011 lebten auf der Insel Hiddensee, lt. Zensus 2011, noch 995 Menschen.

Familienstand:

Von den 995 Menschen auf Hiddensee waren

  • 330 Menschen ledig,
  • 481 Menschen verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft,
  • 90 Menschen verwitwet bzw. der Lebenspartner/-in verstorben,
  • 91 Menschen geschieden,
  • und 3 haben zu ihrem Familienstand keine Angaben gemacht.

Religion:

Von den 995 Menschen auf Hiddensee waren

  • 18 Menschen in der römisch-katholische Kirche,
  • 500 Menschen der evangelischen Kirche und
  • 477 Menschen waren in sonstigen oder keiner Kirche bzw. machten keine Angaben.

Geschlecht:

Interessant ist auch die Verteilung der Geschlechter 2011 auf der Insel. So waren es vor zwei Jahren 494 Männer und 501 Frauen, die auf Hiddensee lebten. Also Frauenüberschuß. Wo hat man das schon 😉

Weitere interessante statistische Fakten zur Insel Hiddensee gibt es in der Zensusdatenbank 2011 unter https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:130615119017.

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12 Kommentare

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  1. 6
    • Alexandra on 16. Juni 2013 at 21:12

    Mich w?rde interessieren, wieviele Ferienwohnungen/-h?user in den letzten 5 Jahren trotz „Baustopp“ auf der Insel hinzugekommen sind. Wei? das jemand?

  2. 5
    • J?rg on 13. Juni 2013 at 13:38

    Viele nehmen sogar ihr essen mit auf die Insel um da nicht einkaufen zu m?ssen !!! Ach Christopher bitte bitte nicht s? ?bertreiben sooo teuer ist der Supermarkt in vitte nun auch nicht ( eher ganz normal )

    1. 5.1
      • Sabine on 13. Juni 2013 at 15:05

      Warts du schon mal bei einem der Kurse von der Universit?t Greifswald in Kloster? Wahrscheinlich nicht. Ich hane bei einigen Hiwis gemacht und fand es schon heftig was die alle mit auf die Insel nehmen. Als wir fragten ob sie ihre Abschlu?arbeit hier schreiben wollen, war das nich mal das gr??te Gegenargument, sondern die teuren Ticketpreise f?r die F?hre und dass man f?r 30 km mehr als drei Stunden braucht. Da ich immer noch auf der Insel bin f?r meine Doktorarbeit, finde ich diese ewige F?rfahrt wirklich st?rend, zu mal wenn man in Stralsund ankommt muss man immer ne Stunde warten bis man den Zug nach Greifswald nehmen kann.

      1. 5.1.1
        • Alexandra on 16. Juni 2013 at 21:09

        Schlimm, schlimm…

  3. 4
    • Thomas H?nscheid-von der Lancken on 12. Juni 2013 at 12:24

    „Gentrifizierung“ nennt man das wohl. Das passiert bei uns in Darmstadt auch: Wo fr?her Arbeiter und Bauern wohnten, wohnen heute gut ausgebildete, gut verdienende Akademiker und Mittelschichtler. Ein anderes Beispiel: Prenzlauer Berg in Berlin. Oder Schwabing in M?nchen vor vierzig Jahren. Ich sch?tze, durch kommunalen Wohnungsbau l?sst sich das zumindest eind?mmen und das versucht man ja auch offenbar auf Hiddensee (in meinen Augen einige der wenigen wirklich sinnvollen Bauma?nahmen der letzten Jahre).

    Interessant w?re zu erfahren, wieviele der 60% Zweitwohnsitze fr?her – vor der Wende – ebenfalls schon Zweitwohnsitze bzw. reine Ferienwohnungen waren. Und wieviele dieser Immobilien seither einfach nur den Besitzer gewechselt haben. Wie auch immer: Es bleibt eine bedr?ckende Entwicklung. Aber ich sch?tze, aufhalten kann man sie nicht. Staatliche Rezepte wie H?chstmieten und H?chstpreise enden ja meist in Schwarzm?rkten, Beziehungsgekl?ngel und Korruption. Meist noch schlimmer als der so genannte „freie Markt“.

    Vielleicht hat die Abwanderung in Teilen ja auch einen positiven Hintergrund: Kann es sein, dass jungen Hiddenseer jetzt auf dem deutschen Festland oder gar in anderen Teilen der Welt Chancen wahrnehmen, die ihnen fr?her schlicht unzug?nglich waren?

  4. 3
    • Christopher on 11. Juni 2013 at 18:27

    Und es werden noch weniger, wenn das Institut f?r ?kologie schlie?t, die Vogelwarte ist schon von der Insel runter. Wer wei? wie lange die Biologische Station noch durchh?lt?

    1. 3.1
      • RoseM on 11. Juni 2013 at 23:23

      Dass die Vogelwarte von der Insel weg ist, das ist wirklich schade, wenngleich sie ja vom Festland aus noch auf der Insel agiert. Auch das Nationalparkhaus darf gerade wegen seiner „eingeborenen“ und ans?ssigen Mitarbeiter nicht untersch?tzt werden!

      1. 3.1.1
        • Christopher on 13. Juni 2013 at 10:32

        Das die Vogelwarte noch vom Festland aus auf der Insel agiert ist gut. Nur ist der Trend der Abwanderung nicht zu verleugnen. Das Land dr?ngt die Universit?t ja aus den Geb?uden raus, die eigentlich der Universit?t geh?ren, aber das Land wollte diese nicht zur?ckgeben.

        Zumal Studenten eh das Problem haben, ob sie einen Aufenthalt auf der Insel zu Studienzwecken ?berhaupt bezahlen k?nnen. Viele nehmen sogar ihr ganzes Essen f?r einige Wochen mit auf die Insel um dort nicht Einkaufen gehen zu m?ssen.

  5. 2
    • Suse on 10. Juni 2013 at 21:29

    Ich liebe Hiddensee. Aber „verheiratet“ und „verwitwet“ schreibt man klein. Sorry. Und Hiddenseer: Bleibt eurer Insel treu, ohne euch w?re das alles nichts.

    1. 2.1

      Vielen Dank f?r den Hinweis.

  6. 1
    • Klosterbruder on 10. Juni 2013 at 20:48

    Also diese Erhebung kommt mir doch etwas „MERKW?RDIG“ vor . Als hier Lebender hat bei mir keiner Anfragen irgendeiner Art gemacht. In Kloster zB.leben zB. ca 40 % einheimische oder l?nger hier lebende Familien im Vergleich zu bei 60 % liegenden Sommerhaus oder Zweitwohnungs Besitzern. Der Prozentsatz d?rfte eher noch h?her liegen. Verkaufs und Aussterbezahlen von „Echten“ Hiddenseern gehen stetig Jahr f?r Jahr in die H?he. In ein Paar Jahren wird es analog zu Sylt hier keine Originale Einbheimische mehr geben.Die demografische Entwicklung m?sste eigentlich Anla? zur Besorgniss sein. Oder ?

    1. 1.1
      • j?rgen julius irmer on 10. Juni 2013 at 23:02

      …die sylter demographie ist allerdings ein grauenhaftes damoklesschwert ?ber der herrlichen insel!
      aber wenn man sich das leben und wohnen kaum noch leisten kann und die makler kommen und mondpreise ausloben, dann geht`s genau dahin und meine alte urangst seit der wende w?rde sich erf?llen, da? hiddensee das berlin-sylt wird.
      keine ahnung wie man das verhindern kann; vermutlich nicht durch neue marinas…

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