Bauvorhaben Neubau Seglerhafen in Kloster

Wie sicherlich einige in den Kommentaren schon gelesen haben, laufen derzeit die Bauarbeiten zur Erweiterung des Hafens Kloster.

Entstehen soll dort ein Seglerhafen mit 75 Liegeplätzen. Außerdem wird noch ein neues Gebäude mit Duschen und sanitären Einrichtungen im Hafen errichtet.

Die Baggerarbeiten werden von einem Bagger ausgeführt, der von einem Ponton arbeitet und das Baggergut (über 11.000 m³) über eine Spülleitung bis zum Harten Ort transportiert (siehe Bilder). Laut dem Betriebsleiter des Hiddenseer Hafen- und Kurbetriebes, Alfred Langemeyer, sollen die Baggerarbeiten am 20. Juni 2013 beendet sein. Der Steg und die Zuwegung soll dann Ende Oktober errichtet werden.

Was haltet ihr vom Ausbau des Hafens in Kloster?

Bilder  der Bauarbeiten:

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36 Kommentare

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  1. 14
    • Kinofan on 8. August 2013 at 21:47

    Eine Saisonverl?ngerung (sprich: Verbesserung der Bettenauslastung) ist DAS Mittel der Wahl zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Weitere Betten und auch Liegepl?tze f?r Segler versch?rfen die typischen Hochsaison-Probleme eher noch.
    Es sollte den Verantwortlichen auf Hiddensee also daran gelegen sein, Angebote f?r die Nebensaison zu schaffen und entsprechend zu pr?sentieren. Ein DVD-Zeltkino am Hafen, das mit einer Spielzeit von Mitte Mai bis Mitte September wirbt, geh?rt eher nicht dazu.

  2. 13
    • Thomas H?nscheid-v. der Lancken on 8. August 2013 at 11:01

    Die H?fen waren doch l?ngst gemacht. Genau wie die ?brige Infrastruktur: Stromnetz, Kanalisation, Wege, alles prima. Die Zuspitzung „Modernisierer“ vs. „Meckerer“ ist deshalb unfair und unsinnig. Was n?mlich seit geraumer Zeit geschieht, hat mit notwendiger Modernisierung nichts mehr zu tun. Da geht es um Ma?nahmen, die auf Vermassung, Kommerzialisierung und Profitmaximierung zielen. Angeblich will keiner die „Syltisierung“ der Insel. Der Ausbau des Seglerhafens ist ein weiterer Schritt in diese Richtung.

    1. 13.1
      • Sabine on 8. August 2013 at 15:22

      Welchen Profit meinst Du ? Die Hauptsaison, inzwischen 6-8 Wochen, Vorsaison zu wenig, Nachsaison zu wenig, Winter so gut wie nichts. Und jetzt die ?berraschung, auch auf Hiddensee hat das Jahr 12 Monate und hier m?ssen ca 1000 Menschen ?berleben !!!
      Wenn wir es nicht schaffen, die Saison wieder zu verl?ngern und es auch m?glich wird im Winter f?r die G?ste etwas zu bieten, dann werden immer mehr von der Insel wegziehen und ihre H?user verkaufen. Und genau dann haben wir Sylt, nur kleiner. Und was den Hafen, Kloster betrifft, eine Einnahmequelle f?r die Gemeinde , und f?r die Gewerbetreibenen in Kloster.

      1. 13.1.1
        • Thomas H?nscheid-v. der Lancken on 8. August 2013 at 18:11

        Ich denke, dass es einigen Gewerbetreibenden auf der Insel sehr gut geht und anderen weniger gut. Ich denke, dass diejenigen, deren Gewerbe weniger abwirft, gerne so viel h?tten wie diejenigen, bei denen es besser l?uft. Und ich denke, der Preis f?r diesen Wettbewerb ist die Insel.

      2. 13.1.2
        • Alexandra on 8. August 2013 at 19:39

        Die Hauptsaison auf Hiddensee ist nach wie vor 12 Wochen lang. Dass das nicht f?r jeden so ist, liegt m. E. vor allem daran, dass mittlerweile das Angebot die Nachfrage ?bersteigt. Und mit jeder neu gebauten Ferienwohnung, jedem neuen Hotel- oder Pensionszimmer ?ffnet sich die Schere weiter. Ich habe es schon mal geschrieben, Leidtragende sind vor allem die „kleinen“ Vermieter.

        Au?erhalb der Saison h?ngt die Nachfrage vor allem vom Wetter ab. Kein millionenteurer Seglerhafen, kein Hallenbad und keine Veranstaltungshalle wird daran etwas ?ndern. Da gibt es gen?gend Konkurrenz, auf die die Urlauber ausweichen k?nnen. Nimm die anderen Ostseeb?der mit ihren vielf?ltigen „saisonverl?ngernden Ma?nahmen“, im Winter kannst du die G?ste z?hlen…

        Aber weshalb streiten wir uns? Doch eigentlich um des Kaisers Bart. Ich wei? ehrlich gesagt gar nicht, was die Gemeindevertretung in dieser Hinsicht plant. Und das geht vielen Hiddenseern so. Ich finde es klasse, dass der BM offenbar die Diskussion hier aufmerksam verfolgt und habe mich sehr gefreut, dass er mir auf meine Frage geantwortet hat. Vielleicht kann er ja mal kurz seine Vorstellungen ?ber die weitere Entwicklung der Insel vorstellen, damit wir wissen, wor?ber wir eigentlich reden…

      3. 13.1.3
        • Alexandra on 10. August 2013 at 16:13

        Ich hoffe immer noch, dass das Insel-Entwicklungskonzept kein Geheimpapier ist? Noch schlimmer w?re, es existiere keins… Kann ich mir aber nicht vorstellen, schlie?lich hat sogar der viel geschm?hte Ex-BM Gau eins auf den Tisch gelegt.

  3. 12
    • RoseM on 1. August 2013 at 20:48

    Bedauerlich, dass hier etwas, das ganz konstruktiv begann, nun doch wieder Schlagseite in Richtung negativ, weil unsachlich, kriegt. Aber das ist ja ein uralter Hut, dass Leute, denen die Argumente ausgehen, sich leider nur mit albernen Beschimpfungen („Miesmacher, Meckerer“ hier) und plumpen Ausgrenzungen („zu Hause bleiben … Insel nicht weiter bel?stigen“ hier) zu helfen wissen. Da wird dann wirklich kein ernsthaft konstruktives Gespr?ch mehr draus, an dem man Interesse haben k?nnte. Und nur so ein Gespr?ch w?rde Sinn machen, f?r was anderes ist die Insel einfach zu schade!

    1. 12.1
      • Alexandra on 1. August 2013 at 21:25

      Da mu? ich dir leider zu 100 % recht geben. Verstehst du nun, was ich mit der „Katze“ meinte?

      1. 12.1.1
        • RoseM on 1. August 2013 at 22:35

        Aber ja doch, DAS hatte ich ohnehin sofort verstanden! Wollte auch nur sehr vorsichtig darauf hinweisen, dass man gar nicht behutsam genug in der Wortwahl sein kann, wenn man sich nicht auf eine Ebene verf?hren lassen m?chte, auf der man ?berhaupt nicht diskutieren will, weil man ja aufgrund von echtem Insiderwissen gute, d.h. kaum zu widerlegende Argumente hat.
        ?brigens, noch was zum Schmunzeln in Bezug auf das „Papageienviertel“: als ein eingeschworener Berliner Hiddensee-Fahrer das erstmals zu Gesicht bekam, da sagte er nur kopfsch?ttelnd, „Wattn, da rin zum Urlaub machen??? Da m?cht ick doch nich mal als Fotografie drin rumh?ngen!“
        In allen Lebenslagen, also auch bei missgl?ckten Debatten, gilt eben doch noch immer: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ – und fr?hlich weiter macht . . .

  4. 11
    • M. K?ssler on 1. August 2013 at 13:55

    Hallo Linda, also, ich habe wirklich nicht Alexandra pers?nlich gemeint, niemals! Ich bin auch nur Urlauber auf Hiddensee, liebe die Insel sehr, sehr sehr! Aber ich finde es auch erfreulich, dass viele Dinge angenehmer wurden mit den Jahren. Ich kenne noch Plumsklo, ewig lange Schlangen am Konsum in Neuendorf, um ein paar Fr?hst?cksbr?tchen zu bekommen und diesen ruppeligen Weg nach Vitte. Es ist vieles sch?ner geworden, ohne dass die Insel ihren Charme dadurch verloren hat. Man mu? schon mit der Zeit gehen und kleine Verbesserungen zulassen. Und was mich total st?rt, ist eben auch diese st?ndige Meckerei an und um Herrn Gens. Es ist kein leichter Job B?rgermeister zu sein und statt zu n?rgeln sollten alle versuchen, diesen jungen Mann zu unterst?tzen und gemeinsam etwas tun f?r das Wohl ihrer geliebten Insel. Bis bald auf Hiddensee! Herzliche Gr??e Martina

    1. 11.1
      • Linda on 3. August 2013 at 22:33

      Hallo, Martina,
      genauso sehe ich dies auch! Leider beschleicht mich hier das ungute Gef?hl, da? einige Mit-Poster es absolut nicht verkraften, wenn auch mal eine Bemerkung hier nicht gegen Neuerungen und den B?rgermeister gehen, wenn man manches sogar gut findet. Dann scheint man schnell als „Kritik-Nichtw?nscher“, „unsachlicher Beschimpfer“ etc. abgewehrt zu werden. Dass Du nicht gegen Poster wie z.B. Alexandra „geschimpft“ hast, wurde leider geflissentlich ?berlesen.
      Auch wenn ich andere Kommentare lese (die nicht von Alexandra und Rose M. kritisiert werden im Stil), komme ich zu der Vermutung, dass unter „Sachlichkeit“ und „Nivau“ ein ziemlich giftiges Abb?rsten von Gemeinderat und B?rgermeister und deren Arbeit gemeint ist. Auf dieser Schiene geht hier eine ganze Menge durch unbeanstandet durch.

      Aber so soll jeder seine Plattform haben! – Ich hab mich sehr gefreut, so eine umfangreiche Hiddensee-Seite zu finden, und die Freude lasse ich mir nicht vermiesen! Danke hiermit an den Administrator, sehr informativ gemacht!

      Bis bald auf Hiddensee!!! 🙂

      1. 11.1.1
        • Alexandra on 7. August 2013 at 15:00

        Du hast schon recht. Eine Insel in die Zukunft zu f?hren ist kein leichtes Unterfangen und mit viel Arbeit verbunden. Schau mal, hier ein paar TOP aus der n?chsten Gemeinderatssitzung (Auszug aus der Tagesordnung mit eigener Numerierung):

        1.
        Bauantrag – Modernisierung Ferienhaus, Einbau von Dachgauben, ?berdachung
        Veranda; Gemarkung Vitte, Flur 1, Flurst?ck 167/4
        Vorlage: 13/461121
        2.
        Bauantrag – Umbau Wohnhaus, Erneuerung Dachstuhl, Ausbau Dachgeschoss;
        Gemarkung Kloster, Flur 3, Flurst?ck 68/6
        Vorlage: 13/461122
        3.
        Bauvoranfrage – Umbau/Neubau Hotel mit Restaurant und L?den sowie Errichtung
        eines Wohnhauses – 1. Verl?ngerung des Vorbescheides vom 09.08.2010;
        Gemarkung Vitte, Flur 1, Flurst?cke 171/2 und 172
        Vorlage: 13/461177
        4.
        Bauvoranfrage – Neubau eine 1- bis 2-Familienhaus oder 4-Familienhaus; Gemarkung
        Kloster, Flur 2, Flurst?ck 156
        Vorlage: 13/461178
        5.
        Bauvoranfrage – Neubau 1- bis 2-Familienhaus oder 4-Familienhaus; Gemarkung
        Kloster, Flur 2, Flurst?ck 159
        Vorlage: 13/461179
        6.
        Bauvoranfrage – Neubau 1- bis 2-Familienhaus oder Ferienhaus; Gemarkung Kloster,
        Flur 2, Flurst?ck 163/6
        Vorlage: 13/461180
        7.
        Bauvoranfrage – Abri? Anbau und Neubau Wohnhaus; Gemarkung Kloster, Flur 3,
        Flurst?ck 44/1
        Vorlage: 13/461181
        8.
        Bauantrag – Umbau und Sanierung Wohngeb?ude mit Nebengeb?ude f?r Wohn- und
        Ferienhausnutzung, Umbau und Umnutzung eines Stallgeb?udes f?r Wohn- und
        Fereinhausnutzung; Gemarkung Kloster, Flur 2, Flurst?cke 210 und 211
        Vorlage: 13/461182
        9.
        Bauvoranfrage – Wohngeb?ude mit 3 Mietwohnungen und Nebengeb?ude –
        Gemarkung Kloster, Flur 3, Flurst?ck 68/10
        Vorlage: 13/461185
        10.
        Bauvoranfrage – Neubau eines Ferienhaus – Gemarkung Vitte, Flur 2, Flurst?ck 76/1
        Vorlage: 13/461190
        11.
        Bauantrag – Umnutzung eines ehem. Reusenhauses zum Begegnungszetrum –
        Gemarkung Neuendorf, Flur 2, Flurst?ck 189
        Vorlage: 13/461191
        12.
        Bauantrag – Anbau eines Wohnraumes (Arbeitszimmer/Bibliothek) – Gemarkung Vitte,
        Flur 1, Flurst?cke 326/7, 326/8, 326/9, 326/10
        Vorlage: 13/461192
        13.
        Bauantrag – Ersatzneubau eines Nebengeb?udes, erneute Beteiligung; Gemarkung
        Vitte, Flur 1, Flurst?ck 167/4
        Vorlage: 13/461197
        14.
        Bauantrag – Anbau an Wohnhaus; Gemarkung Kloster, Flur 2, Flurst?ck 227/4
        Vorlage: 13/461199.

        Die Sitzung findet ?brigens in Neuendorf statt und beginnt 20 Uhr.

        Der BM legt nach eigener Aussage gro?en Wert auf Transparenz und B?rgerbeteiligung. Das ist sehr lobenswert. Aber wie soll das funktionieren? Warum wird die Sitzung nicht an einem zentraleren Ort durchgef?hrt und beginnt nicht 1 St?ndchen eher? Eine Antwort w?rde mich freuen.

        I

      2. 11.1.2

        Die Antwort ist ganz einfach.
        1.Weil Beschl?sse zum gemeindlichen Einvernehmen innerhalb von Fristen nach BauGB zu fassen sind.
        2.Der Bauausschuss am selben Abend (also sogar genau 1,5 Stunden eher), genau diese Themen vor der Gemeindevertretung ber?t, aber nicht beschlie?endes Organ sein kann und im Anschluss, also um 20.00Uhr genau dieselben Tagesordnungspunkte (also Bauantr?ge), ?ber die zuvor beraten worden ist, als beschlie?endes Organ, fristgerecht abhandelt.
        3.Und Neuendorf: ganz einfach daher, weil in allen anderen ?ffentlichen Versammlungsr?umen Veranstaltungen stattfinden.

    2. 11.2
      • Linda on 7. August 2013 at 21:53

      Hallo Alexandra,
      die Transparenz ist aber doch gegeben, wenn derma?en umfangreich Tagesordnungspunkte zur Verf?gung stehen und hier auch ver?ffentlicht werden k?nnen? Und soweit ich wei?, darf jeder erstmal einen BauANTRAG stellen. (Dass viele das wollen, ist doch klar…)

      Ich empf?nde es als ehr undemokratisch, wenn Bauantr?ge ignoriert w?rden, nur weil sie auf Hiddensee geplant sind. Es geh?rt f?r mich zu einem respektvollen Umgang in einer Demokratie, auch abzulehnende Antr?ge erstmal gewissenhaft zu beraten und gut begr?ndet abzulehnen!

      Au?erdem KANN ich es mir nicht vorstellen, da? Herr Gens und die anderen Mitarbeiter des Gemeinderates aus purer Langeweile all diese Punkte an einem Sommerabend im August beraten – nach einem langen Arbeitstag! (Auch da geht es vielleicht bei manchen Vertretern nicht vor 20 Uhr!)

      Und was die Frage des Ortes betrifft: Soweit ichs wei?, kommt Herr Gens aus Kloster, und ein ?lterer Gemeindevertreter auch. (Der, der am Hafen Zeitungen verkauft, mit dem kam ich mal ins Gespr?ch – und er wohnt in einem ziemlich geschichtstr?chtigen Klosteraner Haus.) Also l?ge es doch auch in ihrem Interesse, den Ort wohnungsnahe zu legen…

      Respekt ?brigens vor Herrn Gens, auf einem Blog so zu antworten! H?tte ich jetzt nicht erwartet!

      Gr??e von
      Linda

  5. 10
    • M. K?ssler on 31. Juli 2013 at 19:59

    Hallo Linda, ich stimme Deinem Beitrag 100 Prozent zu. Die Miesmacher und
    Meckerer sollten doch einfach zu Hause bleiben und nicht diese sch?ne Insel bel?stigen.
    Gr??e Martina

    1. 10.1
      • Alexandra on 31. Juli 2013 at 20:56

      Kritik unerw?nscht, oder?

    2. 10.2
      • Sabine on 31. Juli 2013 at 21:11

      Ich stimme Linda auch 100 Prozent zu. Danke f?r den guten Beitrag !

      1. 10.2.1
        • Linda on 31. Juli 2013 at 21:35

        Danke f?r den Zuspruch, liebe Sabine und Martina –
        Und Alexandra: Es irritiert mich nun wirklich! Ich schreibe meine Meinung und habe damit in Deinen Augen irgendeine „Katze aus dem Sack gelassen“. Jemand stimmt meiner Argumentation zu – und sofort wird ihm unterstellt, da? er Kritik nicht w?nscht… Was keinen Sinn macht, da Martinas „Meckerer und Miesmacher“-Bemerkung nicht DICH meinen kann, da Du Dich als Insulanerin bezeichnet hast und ich auch drauf einging – ergo w?re die Bemerkung, Du als Alexandra m?gest doch „einfach zu Hause bleiben und nicht diese sch?ne Insel bel?stigen“, in sich nicht so ganz schl?ssig!

        Martina kann sich da doch nur auf die Leute beziehen, die ich in meinem Text beschrieben habe – die meinen, Hiddensee habe f?r sie als jahrhundertelange Traditionsurlauber genau so zu bleiben, wie sie es von ihren Kindersommerferien vor 50 Jahren kannten. Wer nicht damit klar kommt, dass „alles seine Zeit hat“ (wie Du so weise ?ber Gurkes Godewind-Zeit schriebst), und dass es NEBEN der wichtigen Achtsamkeit ?ber den Erhalt der Einzigartigkeit der Insel auch wichtig ist, das Hier und Heute in einem guten Ma?e zuzulassen (auch auf Hiddensee!) – der m?ge wirklich daheim bleiben und sich die alten Schwarz-Wei?-Fotos und Super-8-Filme der 70iger ansehen, wo alles noch sch?n war!

        Ist es nicht eher so, Alexandra, da? DU keine Kritik w?nscht, die Deine Sichtweise in Frage stellt?

        LG
        Linda

      2. 10.2.2
        • Alexandra on 1. August 2013 at 20:13

        Hallo Linda, was sollte ich dagegen haben, dass dir Sabine und Martina 100 %ig zustimmen? Das ist doch ihre Sache und geht mich nichts an. An geht mich aber, wenn hier Behauptungen in den Raum gestellt werden, die schlichtweg nicht stimmen. So behauptest du, ich w?rde Martinas ?Meckerer und Miesmacher?-Bemerkung auf mich beziehen. Darf ich fragen, woher du diese Erkenntnis nimmst? Dann behauptest du, ich w?rde mich als Insulanerin bezeichnen. Wo bitte, wenn ich fragen darf? Das alles ist einfach unsachlich und an solchen Debatten bin ich nicht interessiert.

  6. 9
    • RoseM on 28. Juli 2013 at 16:39

    Zu Alexandra und Linda 7.11 bis 7.13: Bemerkenswerte Diskussionsgrundlage in diesem vorbildlichen und engagierten Streitgespr?ch, das hoffentlich von vielen gelesen wird! (Wenn’s nicht so hei? w?re :-), verf?hrte es fast zum Mitmachen.) So also nur diese Bemerkung: bis auf die etwas ungl?ckliche „Katze im Sack“ ist besonders Alexandras Beitrag m.E. ein grundlegend argumentreiches Pl?doyer f?r die gef?hrdete Authentizit?t der KLEINEN Insel und ein ernsthafter/ernstzunehmender Appell an die Verantwortung aller wirklich am Wohl von H’see Interessierten, nach- bzw. umzudenken. Danke!

  7. 8
    • Kinofan on 23. Juli 2013 at 23:05

    Wem nutzt eine Erweiterung des Hafens Kloster? Wer betreibt im Hafen Kloster sein Gewerbe? Da kann die Gemeinde doch ruhig 1 Million f?r investieren…
    Die Verschmutzung am Weststrand finde ich auch sehr bedenklich. Von wegen „mal 100 m weiter gehen“. Der Dreck ist auch in Kloster und in der Heide angekommen. Gehen die erantwortlichen auch mal an den Strand?

    1. 8.1
      • Thomas H?nscheid-v. der Lancken on 24. Juli 2013 at 10:55

      Alles, was auf Hiddensee in den letzten drei Jahren geschehen ist, zielt in Richtung Massentourismus und Kommerzialisierung, kurz Fischweckverkauf in gro?em Stil.

  8. 7
    • Frau K. on 23. Juli 2013 at 13:52

    Interessant zu lesen das diese Bauma?nahme am 20.06. beendet sein sollte. In der Realit?t ergie?en sich seit Wochen t?glich Literweise Schlamm in die sonst klare Ostesee, so dass Baden an diesem Strandabschnitt unm?glich ist. Ohne R?cksicht auf die zahlenden Urlauber wird diese umstrittene Bauma?nahme in der Hochsaison durchgef?hrt und geht zu Lasten der Erholung der Urlauber und zu Lasten des kostbaren Trinkwassers, da die Urlauber mehrmals t?glich duschen m?ssen um den Dreck wieder loszuwerden. Auch Urlaubsabbr?che bei Vermietern in diesem Abschnitt sind eine Folge dieser Sauerei. Ich habe den B?rgermeister um Erkl?rung f?r diese Ma?nahme gebeten und nur S?tze wie „dann m?ssen Sie eben 100 m weiter weg zum Baden“ oder „wenn ich nach Berlin komme, habe ich da auch Baustellen“ zu h?ren bekommen. Keinerlei Erkl?rung, Verst?ndnis oder Entgegenkommen. Sehr fragw?rdig der Herr…

    1. 7.1
      • Alexandra on 23. Juli 2013 at 21:14

      Da zeigt der Herr wohl sein wahres Gesicht…

      1. 7.1.1
        • Linda on 24. Juli 2013 at 22:03

        Nun ja, wer genau an DEM Strandabschnitt baden will und nirgendwo anders, wo diesmal eben eine Baustelle ist… Nur au?erhalb der Saison geht eben nicht immer, und Baustellen findet man tats?chlich immer und ?berall. Woher nehmen wir uns denn das Recht, Hiddensee von April bis Oktober zur Urlauber-Insel zu erkl?ren, die zwar ein „urspr?ngliches Inselchen mit ach so echten Bewohnern und schnuckeligen echten Fischerh?usern“ sein soll, aber um Gotteshimmelswillen kein wirkliches Eigenleben haben darf? F?r die Urlauber soll die Zeit stehen bleiben, damit sie mal 1-3 Wochen im Sommer Romantik pur erleben k?nnen, und die Insulaner sollen gl?cklich damit sein, Insulaner sein zu d?rfen bei rundum stehenbleibender Zeit? Wenns nach manchen Touris ginge, h?tten die Insulaner noch Plumsklos, Pumpen und Waschsch?sseln, denn „fr?her in meiner Kindheit, als ich hier in der Sommerfrische war mit den Gro?eltern, war das soooo sch????n….“ .
        Nat?rlich ist so eine Schlammsp?l-Leitung nicht unbedingt sch?n. Aber das geht doch auch wieder vorbei – und es hat seinen Grund!

        Ich war im Juli auf der Insel, und man kann diesen Abschnitt locker zu Fu? auf dem Deichweg ?berwinden und noch schneller mit dem Rad – und danach war der Strand (bis auf die Algen) klasse!

        Und was den B?rgermeister betrifft… Ich habs erlebt, wie jemand ihn auf seinem Fischkutter ansprach: Die Schlange war lang, der Kutter voll, der Mann hatte zu ackern – und er wurde in einem Ton zur Rede gestellt von irgendwelchen Urlaubern, die wieder mal wissen wollten, warum nicht alles so ist wie fr?her… Ich hab mich echt gewundert, dass der so ruhig geblieben ist! So wie ichs verstanden habe, macht der das ehrenamtlich und mu? sich bei seiner Gelderwerb-Arbeit so anpampen lassen! Frag mich, ob diese Urlaube auch in Berlin das Rote Rathaus entern und Wowereit mit emp?rter Stimme auffordern w?rden, sich zu den vielen Baustellen in Berlin zu ?u?ern… Der Alex, Herz der Stadt, ist DICHT! Vermutlich noch f?r JAHRE!!! Saison?bergreifend!

        Also, ich denk mal, wie es in den Wald reinruft… Mir gef?llt Hiddensee von Jahr zu Jahr besser! Es passiert was, und urspr?nglich ist es trotzdem! Und kritisiert werden kann immer was!

      2. 7.1.2
        • Alexandra on 25. Juli 2013 at 16:19

        Hallo Linda,
        wenn ich es richtig verstanden habe, geh?rst du ja selbst zu den ? wie du es nennst und ich finde dieses Wort abwertend und respektlos – sogenannten ?Touris? und ich denke, dass in erster Linie die Insulaner entscheiden m?ssen, wohin der Weg f?hren soll. Und ich pers?nlich baue auf die den Insulanern nachgesagte Sturk?pfigkeit, auf ihre Heimatverbundenheit und ihren gesunden Menschenverstand.

        Hiddensee und seine Urlauber, das kannst du nicht auseinander dividieren. Die Insel und ihre Menschen leben von den Urlaubern und das seit ?ber 100 Jahren! Das bedeutet, dass niemand das Recht hat, die Insel ? wie du schreibst ? von April bis Oktober zur Urlauberinsel zu „erkl?ren“. Das ist ?berfl?ssig, denn sie IST es!!! Ja, und das gibt den Urlaubern das Recht, die Insel und ihre Sch?nheit (mindestens) von April bis Oktober in vollen Z?gen zu genie?en. Und die Gelassenheit und die bereits erw?hnte Sturk?pfigkeit der Insulaner tragen daf?r Sorge, dass alles im Rahmen bleibt und die Insel m?glichst keinen Schaden nimmt. Mehr noch. Die Insulaner w?nschen sich auch au?erhalb der Saison G?ste. Und das nicht nur, um an ihnen zu verdienen, sondern auch um die bereits existierenden gesichtslosen ?Geisterviertel? mit Leben zu erf?llen. Auch wenn der Umsatz nach Hamburg, Leipzig oder Frankfurt flie?t.

        Und weil das so ist, m?chten die meisten Hiddenseer, dass ihre geliebte Insel in ihrer komplexen Sch?nheit erhalten bleibt, auch wenn sie daf?r manche Einschr?nkungen in Kauf nehmen mussten und m?ssen. Und glaub mir, die meisten sind damit gl?cklich, denn wer A sagt, muss auch B sagen.

        Noch ist es so, dass die Hiddensee-Urlauber eine Spezies f?r sich sind. Unverdrossene Naturliebhaber, Vogelfreunde, den K?nsten zugetan, FKK-Anh?nger? G?ste meist, die der Insel und oft auch ihren Vermietern ?ber Jahrzehnte die Treue halten und den Hiddensee-Virus an Kinder und Enkel weitergeben.

        W?hrend anderswo Geschichte neu belebt wird, um die St?dte und auch D?rfer interessanter und lebenswerter zu machen, scheinst du mit ?echten Bewohnern und schnuckeligen echten Fischerh?usern? nicht so viel am Hut zu haben. Keiner erwartet oder verlangt, dass die H?user weder Wasser noch Strom noch moderne Sanit?reinrichtungen haben. Aber zum Charme der Insel geh?ren die urigen Fischerh?user, die oft mit viel Liebe zum Detail restauriert wurden und an die keines der h?sslichen Appartementh?user ? la ?Papageien-Viertel? heranreicht. Kein Urlauber m?chte das ?Plumpsklo? zur?ck, aber auf einen offenen Kamin oder den Mega-Flachbildschirm kann er gut verzichten. Kein Urlauber wird im Winter auf die Insel kommen, um ein Hallenbad zu besuchen, das nirgends so ?berfl?ssig ist wie hier. Und keiner kommt im Sommer, um irgendein Zeltkino zu besuchen. Es sei denn, dieses Zeltkino ist einmalig in seiner Art. Aber dar?ber wurde schon viel philosophiert? Oder die Mehrzweckhalle. Einst geplant, mit Kino und Theater. Ja, was fehlt ist eine gen?gend gro?e R?umlichkeit, wo sich z. B. im Winter die Einheimischen zu einem Tanzabend treffen k?nnen oder zu einer gr??eren Familienfeier oder eben auch zu einer Einwohnerversammlung. Und wo auch sportliche Aktivit?ten m?glich sind.

        Warum wird hier nicht der Gedanke aufgegriffen, als Gemeinde das alte Hotel ?Ostsee? mit seinem Saalanbau zu kaufen und zu sanieren. Teurer als die Halle wird es sicher nicht und gleichzeitig wird ein dem Verfall preisgegebenes und zum Schandfleck mutiertes, allbekanntes ?historisches? Geb?ude gerettet. Aber vielleicht ist das gar nicht gewollt?

        ?ber Jahre haben sich die ?bernachtungszahlen auf Hiddensee auf einem bestimmten Level bewegt. Mit einem gewissen Stolz konnte man sagen: ?Tut mir leid, aber wir sind ausgebucht?. Das wird sich ?ndern, wenn der Bauboom so weitergeht und das Angebot die Nachfrage ?bersteigt. Schau zur Insel R?gen, nach Binz, Sellin? Dort ist es bereits soweit. Und die Leidtragenden sind oft die Privatvermieter, die sich gro?e Werbekampagnen nicht leisten k?nnen.

        Es gibt so viele herrliche Urlaubsgebiete auf der Erde. Noch mehr Sonne, noch sch?nere und wei?ere Str?nde, edlere Restaurants, fulminante Bettenh?user mit Wellness und Pool. Warum sollte man ausgerechnet nach Hiddensee reisen? Das Pfund, mit dem die Insel wuchern kann, ist ihre nat?rliche Sch?nheit, ihre Pflanzen- und Tiervielfalt, sind ihre (z. Zt. noch ?berwiegend) urigen D?rfer und ihre besonderen Menschen (Ureinwohner und Zugezogene mit Inselfeeling). Und nichts anderes! Jede unbedachte ?nderung/?Modernisierung? kann ein Schritt in die Beliebigkeit sein. Die Stammg?ste werden nicht mehr kommen, sie werden verdr?ngt durch ?Ein-Mal-im-Leben-nach-Hiddensee-Urlauber?, die erstaunt sein werden, dass es das, wovon alle immer so geschw?rmt haben, nicht (mehr) gibt.

        Hiddensee mit Berlin zu vergleichen ist einfach nur absurd. Seit wann ist Berlin ein kleines Seebad? Berlin hat tausende M?glichkeiten und Perspektiven, Hiddensee nur EINE Chance?

        Linda, ich bin dir dankbar f?r deinen Beitrag, denn du hast endlich die Katze aus dem Sack gelassen. Ich habe nun verstanden, worum es euch geht?

      3. 7.1.3
        • Linda on 25. Juli 2013 at 22:53

        Hallo Alexandra,

        ja, ich geh?re auch zu den „Touris“, und ich meine das nicht abwertend, aber durchaus Platzweisend. Wenn ich auf Hiddensee bin, mache ich da Urlaub. Andere leben da und haben dort ihren Alltag, auch bei schlechtem Wetter und zu anderen Jahreszeiten.

        Wenn ich nun Deine Zeilen richtig deute, bist Du Insulanerin und hast zu vielen Dingen Deine eigene und auch kritische Meinung. Allerdings laufe ich ja nicht mit Ohrst?pseln ?ber die Insel und freue mich nur der Natursch?nheit, sondern kenne auch den einen oder anderen Hiddenseer. Und da habe ich schon auch mal die Sehnsucht geh?rt nach z.B. Sportm?glichkeiten f?r Insulaner, die auch mal was f?r sich machen wollen, ohne gleich aufs Festland oder nach R?gen zu m?ssen. Warum also kein Schwimmbad oder ein kleiner Fitnessraum, wenn die Form stimmt? Sobald etwas in Richtung Modernisierung angedacht wird, werden sofort Horrorszenarien an die Wand gemalt, die Hiddensee in wenigen Jahren vergleichbar machen mit Luxus-Meerb?dern mit Hotelanlagen, Swimmingpools, Casinos, Autoverkehr und Wolkenkratzern. Und da vermisse ich auch an hiesigen Diskussionen durchaus eine Sachlichkeit.
        Das alte Zeltkino z.B. war bauf?llig und wurde deshalb abgerissen. Nach vielem Hin und her wurde ein neuer Standort gefunden, und es gibt wieder ein Zeltkino. Prompt wird der neue Standort bem?ngelt, die Art des Zeltes, dass ein neuer Filmvorf?hrer da ist und dass nicht mehr mit alten Filmrollen und Ger?ten vorgef?hrt wird. – Ich hab mich mal schlau gemacht, auch anderswo: Die Filmrollen-?ra wird gerade ?berall abgeschafft, weil sie nunmehr wesentlich teurer ist als die digitale Variante. Wie viel sollen denn Kinokarten kosten?

        Ich war mehrfach im neuen Kino, und soviel ich h?rte, ?berwogen die positiven Stimmen von Urlaubern, die sich wohl gef?hlt haben und die begeistert sind vom Programm. Nat?rlich gibts auch Kritiken – aber das w?re ja auch ungew?hnlich, wenn alles allen gefiele.

        Mit schnuckeligen Fischerh?uschen und echten Inselbewohnern habe ich viel am Hut, da hast Du mich mi?verstanden, Mir gings da um Urlauber, die einerseits Authentizit?t wollen, andererseits entsetzt sind, wenn die Insulaner nicht mehr so leben (wollen) wie die Gro?eltern. Und ehrlich: Ich HABE Meckereien und nostalgische Beschwerden geh?rt, weil der Weisse Weg nun gepflastert ist, es Fernseher (!) in den Zimmern gibt mit vielen Kan?len, eBikes etc.

        Auch beim Hafenfest Kloster h?rte ich viel Panikmache – als w?rde eine Kinderstuntshow am Hafen das komplette Hiddensee-Flair irreparabel zerst?ren. – Ich hab mich w?hrend des Festes mal via Fahrrad verabschiedet und fuhr in die Natur – und da war sie, die Ruhe, die Einzigartigkeit, die Idylle. Keine 100m vom Hafenfest entfernt.

        Mir gehts darum, Alexandra, dass man zwar ?ber alles diskutieren kann und soll, aber manche Dinge ?ndern sich eben und m?ssen sich auch ?ndern – und manche Dinge gilt es unbedingt zu sch?tzen und zu bewahren. Da die Balance zu finden ist nicht einfach. Und es wird nie so sein, da? alle mit allem zufrieden sind.

        Aber es stimmt halt nicht, dass „keiner nach Hiddensee kommt, um ins Kino zu gehen, es sei denn, es w?re historisch etc.pp. …“ – wie man sieht, wird das Kino doch gut angenommen! Und wems nicht gef?llt, verzichtet eben aufs Inselkino sondern bleibt am Strand oder macht was anderes.

        Solange kein Ruhe-Urlauber zwangsl?ufig einbezogen wird in nichtgewollte moderne Aktionen (Beispiel: Strandanimateure und Strandbeschallung wie an Mittelmeer- und Atlantikstr?nden, open-air-Diskotheken etc,), kann doch jeder w?hlen, ob er in Grieben wandert und Ruhe sucht oder in Vitte surfen und segeln lernt. Ob man zu Hafenfesten geht oder nicht.

        Im Moment ist die Insel ausgebucht – ein Freund von mir hat gestern noch nicht mal mehr ein Fahrrad in Vitte bekommen.

        Und gebaut wurde doch schon in den letzten Jahrzehnten mit und ohne Baugenehmigung… Da kann man nat?rlich Erkundigungen einziehen und sich ggf beschweren, wenn einem da was nicht hinnehmbar erscheint.

        Mich befremdet nur Deine Bemerkung, ich h?tte irgendeine „Katze aus dem Sack gelassen“. Ich hab lediglich meine Meinung geschrieben.

        Herzliche Gr??e vom Festland!

  9. 6
    • s. egler on 8. Juni 2013 at 00:11

    Wer – so wie ich – auf Hiddensee schon mal einen Dauerliegeplatz f?r sein SEGELboot gesucht hat, wird sicherlich diesen Ausbau des Hafens Kloster bef?rworten.

    1. 6.1
      • Thomas H?nscheid-v. der Lancken on 8. Juni 2013 at 09:29

      Logisch

  10. 5
    • Klosterbruder on 6. Juni 2013 at 14:19

    Vielleicht sollte man auch mal einen Blick ?bern “ Zaun “ werfen. Wir schreiben Juni und im privaten Vitter Segelhafen liegen weniger als 20 Boote ,es waren sogar schon noch weniger . Tendenz der letzten Jahre genau wie in der Vermietung – R?ckgang. Wie zu h?ren steht der Segelhafen Vitte schon seit geraumer Zeit zum Kauf.In dieser Situation eine Investition von 1Million + Kosten f?r ein weiteres Sanit?rgeb?ude in Kloster. Ob das nicht an Bed?rfnissen vorbeigeplant ist? Schlie?lich sollen die Kosten wieder eingefahren werden.

    1. 5.1
      • Alexandra on 6. Juni 2013 at 18:02

      Man gewinnt den Eindruck, dass die Gemeindepolitik von Aktionismus gepr?gt ist. Gibt es eigentlich ein Entwicklungskonzept f?r die Insel? Wo bleibt die vielgelobte Transparenz?
      Ich erinnere mich an die Zeit nach dem Wahlsieg. In der „Inselzeitung“ wurden die Protokolle der Gemeinderatssitzungen ver?ffentlicht. Warum wurde das eingestellt?

  11. 4
    • j?rgen julius irmer on 4. Juni 2013 at 23:34

    …aber man m??te doch wissen worum es sich dabei handelt?
    gibt`s keine protokolle der gemeinderatssitzungen oder baupl?ne?
    da wird im gro?en stil gebaut und das geht so nebenhin?
    es wird sicher nicht so schlimm wie in venedig, wo die bev?lkerung teils verbl?fft, teils entsetzt zur kenntnis nimmt, da? megakreuzfahrtschiffe das zur?ckhaltende lebenswunder total zusammenschieben und dominieren;oder s?he man hier wirklich motoryachten+die bef?rchtete syltifizierung?
    was macht ?brigens der umstrittene b?rgermeister und was die neue operettenpartei?…

  12. 3
    • Thomas H?nscheid-v. der Lancken on 4. Juni 2013 at 20:31

    Gleicher Kommentar wie zum Zeltkino-Bericht. Wollte eigentlich hier kommentieren:

    Fr?her haben die Menschen ihren Lebensstil an die vorhandenen Ressourcen angepasst. Heute soll aus den vorhandenen Ressourcen auf Gedeih und Verderb ein bestimmter Lebensstil herausgepresst werden. Das ist das Problem, scheint mir. Nicht nur auf Hiddensee, das ist klar. Das ganze verdammte System funktioniert so.

    (Der Idealist in mir sagt, dass wir in einer freien Marktwirtschaft leben, in der der menschliche Erfindergeist tolle Unternehmen, Fortschritt und Wohlstand f?r alle hervorbringt. Der Realist in mir schaut sich um und stellt fest, dass wahrscheinlich doch eher der schn?de Kapitalismus daraus geworden ist. Ein System, das die Natur frisst und Geld daf?r ausschei?t. In den USA vergiften sie jetzt sogar ihr Grundwasser, um ihren Wohlstand zu erhalten.)

    Aber es gibt Nischen im System. In die kann man sich zur?ckziehen, wenn man das will. Sanfter Tourismus ist so eine Nische. Das hat nichts mit Nostalgie zu tun ? das ist die Zukunft. Au?erdem sollte man auch ehrlich bleiben. Wenn man, wie die offiziellen Hiddensee-Seiten im Netz, mit Urspr?nglichkeit wirbt, dann sollte man auch Urspr?nglichkeit verkaufen.

    1. 3.1
      • RoseM on 8. Juni 2013 at 18:51

      Stimme Ihrem Kommentar vom Grundtenor her voll zu.
      Leider werden aber „Sanfter Tourismus“ genau wie das alte, wieder neu entdeckte Wort „Nachhaltigkeit“ immer ?fter nur noch w?hrend der offiziellen Planung (oder soll man eher sagen: VERplanung noch scheinbar intakter urspr?nglicher Nischen) blo? BENUTZT, um F?rdermittel abzusch?pfen. (Das passiert in meinem Umfeld auch gerade.) Sp?ter wird dann ein Massentourismus draus, der – auch noch so sanft gewollt – per se nicht sanft sein kann (oder aber es wird eine Pleite, wof?r es schon mehrere Beispiele in der Region gibt). Und f?r die Nachhaltigkeit stellt sich heraus, dass von den Wenigen (das sind die mit den Dollarzeichen in den Augen – wie bei Donald Duck), die immer an etwas verdienen, eh nur die ?konomische gemeint war, wof?r man die sogenannte „Urspr?nglichkeit“, die der eigentlichen Nische zum ?berleben f?r alle h?tte erhalten bleiben m?ssen, verkauft hat. Und was erst einmal weg ist, das kann man ja nur in den seltensten F?llen wieder hinkriegen – die Ressourcen sind halt begrenzt und nicht vermehrbar.
      (?brigens, Irgendein Wortwitzbold hat doch mal gemeint, es sei erstaunlich, dass man gar nicht mehr von „Reisenden“ spricht, sondern nur noch von „Touristen“ und „Tourismus“, wobei man dann aufpassen m?sse, dass man sich da nicht verquatscht und wom?glich, „so ganz aus Versehen“, bei jenem uns?glich-allgegenw?rtigen Terror-ismus lande . . .)

  13. 2
    • RoseM on 4. Juni 2013 at 00:43

    Echte Frage mit der Bitte um Aufkl?rung: Handelt es sich wirklich um einen SEGLERhafen? (Oder eher – wie ?berall – um einen verkappten Motoryachthafen mit der – meist irrigen – Hoffnung auf den gro?en Geldsegen durch betuchte Schiffseigner?)

  14. 1
    • Michael Baum on 4. Juni 2013 at 00:25

    Aufgrund der Bilder kann ich mir noch nicht vorstellen, wie das Bauvorhaben endg?ltig werden soll. Vielleicht k?nnt Ihr auch noch einen Plan dazustellen, wo man mehr erkennen kann?
    Herzliche Gr??e aus Eckernf?rde!

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