Zwei Jahre Hotelschiff-Wrack Caprivi in Vitte

Am 25.11.2010 sank das Hotelschiff Caprivi`93 im Hafen von Vitte. Das ist nun schon zwei Jahre her. Getan hat sich seitdem nichts und es wird sich wahrscheinlich auch in naher Zukunft auch nicht tun. Die Gemeinde kann anscheinend momentan nichts weiter machen, da von der Caprivi keine unmittelbare Gefahr ausgeht.

Man kennt das vielleicht von Städten, in denen Gebäude leer stehen. Dort unternimmt die Stadt auch nichts, solange von dem betroffenden Gebäude keine Gefahr für Leib und Leben ausgeht.

Somit wird die Caprivi wohl noch länger das Bild von Vitte prägen, wenn auch leider nicht positiv.

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10 Kommentare

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  1. 6
    • KInofan on 27. November 2013 at 22:56

    Gute Idee, Leuchtfeuer! Lass uns einen Subbotnik machen! Alle machen mit, jeder bringt von zuhause Werkzeug mit, und dann gehts los.

  2. 5
    • Kinofan on 25. November 2013 at 10:12

    Der Kinofan sch?mt sich f?r dieses Wrack im Hafen Vitte. Man kann das wirklich niemandem erkl?ren, warum ?BER JAHRE solche Zust?nde zugelassen werden. Ich bin sicher, die Rechtslage l?sst eine Verbesserung zu.

    1. 5.1
      • Leuchtfeuer on 27. November 2013 at 16:39

      Kinofan, was halten Sie davon, statt die Erl?uterungen des BM anzuzweifeln und selber sicher zu sein, dass die Rechtslage eine Verbesserung zu l?sst, aktiv zu werden … genau den gleichen Enthusiasmus an den Tag legen wie er vorherrscht wenn es gegen den BM geht .. Petition .. Unterschriften .. Druck gegen auf die WSA aufbauen .. gehen Sie voran .. dann sammeln Sie Erfahrung im Verwaltungsdschungel ….

  3. 4
    • s. egler on 24. November 2013 at 22:55

    Hallo ihr Lieben! Schon wieder ein Jahr vorbei … Ist Besserung (Abtransport / Verschrottung ?) in Sicht oder rostet das Wrack vor Vitte weiter still vor sich hin?

  4. 3
    • Kinofan on 26. Januar 2013 at 19:07

    Herr Gens erkl?rt, warum was nicht geht. Super Leistung! Nur, es interessiert den Gast nicht, warum was nicht geht. Es muss erledigt werden! Auch f?r die untergegangene Caprivi mit der ungel?sten Entsorgung sollte die jetzige Hiddensee-Politik sich sch?men!
    Was h?tte Herr Gens seinen B?rgermeister-Vorg?nger f?r die Caprivi beschimpft…

    1. 3.1
      • Judith on 26. Januar 2013 at 19:24

      Bitte, Herr Kinofan, dann pfeifen Sie doch auf die Rechtslage und organisieren Sie die Entsorgung! Besch?men Sie Herrn Gens, der sich an die rechtlichen Wege h?lt! Und lassen Sie am besten von nun an „den Gast“ entscheiden, wie vor Ort was gemacht werden mu?! Wir wissens ja alle, da? jeder Schiffsjunge mehr Ahnung hat von Seefahrt und F?hrungsqualit?ten als der Kapit?n! Und jeder Pf?rtner es wei?, wie man ne Firma zu leiten hat – nur der Chef hat nie ne Ahnung!

  5. 2
    • Thomas H?nscheid-von der Lancken on 4. Dezember 2012 at 16:40

    R?ckbau w?rde Hiddensee an anderer Stelle gut tun. Zur?ckgebaut wird im Augenblick vor allem das Einzigartige, Improvisierte, Leichte und Verspielte, kurz: das Besondere. Daf?r h?ufen sich brutale Baus?nden.

  6. 1
    • bernhard on 3. Dezember 2012 at 00:12

    Liebe Vollzeit-Insulaner! „Es tut sich“ eben leider fast nie was, wenn nicht Interessen immer wieder geltend gemacht werden und ausdauernd gegen?ber den zust?ndigen Beh?rden (und Politikern) vertreten werden. Tut mir echt leid. Ein Teilzeitinsulaner im Klugscheissmodus 😉

    1. 1.1
      • Jule on 3. Dezember 2012 at 14:23

      Tja. Tschuldigung, wenn ich es so sage, aber die Insulaner schaffen es einfach nicht ihren Arsch hoch zu kriegen. Dass machen sie erst, wenn es zu sp?t ist.

      1. 1.1.1
        • Thomas Gens on 3. Dezember 2012 at 15:39

        Nicht weil keine Gefahr ausgeht, kann die Gemeinde nichts unternehmen. Der Gemeinde ist es schlichtweg untersagt. Das Schiff ist nach wie vor im Privatbesitz und liegt in einem Hafenbecken, wo auch die Gemeinde nichts zu verordnen hat. N?mlich es untersteht dem Wasser und Schifffahrtsamt. Die Gemeinde hat das WSA mehrmals schriftlich aufgefordert, dass Pachtverh?ltnis mit der Caprivi zu k?ndigen.
        Gegenw?rtig ist die Rechtslage klar: Wenn der Eigent?mer der Wasserfl?che das Wrack weiter vertraglich duldet, bleibt alles so wie es ist.
        Die Gemeinde hat mit dem Innenministerium und selbst der Bundeskanzlerin das Problem er?rtert. Eine Stellungnahme der zust?ndigen Ordnungsbeh?rden sagt derzeit aus, dass aus deren Sicht, entgegen der Auffassung der Gemeinde, keine Handlungsnotwendigkeit besteht.
        Der Innenminister hat aber signalisiert, dass eine Gef?hrdungsanalyse (Auswirkungen Nationalpark, illegales Anlegen, Gef?hrdung der Touristen, Kinder usw…) des zust?ndigen Ordnungsamtes, die Sachlage m?glicherweise anders darstellen k?nnte.
        Das zust?ndige Ordnungsamt und die Verwaltung in Samtens, lehnen trotz Forderung der Gemeinde Hiddensee, ein derartiges Gutachten ab.
        Aktuell hat die Gemeinde die Amtsverwaltung gebeten, eine m?gliche Finanzierung einer „Entsorgung“ ?ber das aktuelle R?ckbauprogramm des Landes M-V zu pr?fen. Dies ist zwar etwas ausgelegt und konstruiert, k?nnte aber gerade im gemeinsamen Interesse alles Beteiligen, Beh?rden und Eigent?mer eine finanzielle L?sung der Verschrottung sein.

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