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Jun 02

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Baubeginn des Hubschrauberlandeplatzes in Vitte

Am Montag, den 4. Juni 2012, beginnt in Vitte auf Hiddensee der Bau des Hubschrauberlandeplatzes.

Der Hubschrauberlandeplatz wird neben dem Sportplatz gebaut. Vorgesehen ist ein quadratisches Platz von 44 mal 44 Meter Größe. Bei der eigentlichen Landefläche handelt es sich um einen Kreis mit einem Durchmesser von 13 Metern. Das ist Voraussetzung, dass dort auch ein etwa zehn Tonnen schwerer Sea King, ein Rettungshubschrauber der Deutschen Marine, landen kann.

Zukünftiger Hubschrauberlandeplatz am 1. Juni 2012

Lageplan des Hubschrauberlandeplatz in Vitte

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1 Kommentar

  1. 1
    Thomas Hönscheid-v. der Lancken

    Wozu? Ich dachte immer, der große Vorteil eines Helikopters sei, dass er überall landen kann – auch auf der grünen Wiese. Hat es je eine Katastrophe gegeben, weil kein Helikopterlandeplatz vorhanden war? Ist je ein Mensch deshalb zu Tode gekommen? Steht es wirklich dafür, wegen ein paar Dutzend Leuten, die jährlich von Kreuzottern gebissen werden, ein solches Monstrum in die Wiese zu knallen? Man wird die Wiese nicht mehr sehen. Nur noch die Plattform. Stelle eine Kuh auf ein weites Feld und du hast einen Bauernhof. Lege eine Hubschrauberlandeplattform auf einem weiten Feld an und du hast einen Flugplatz. Musste es ausgerechnet dort sein? Hätte es nicht gereicht, irgendwo im Hafen, wo Platz ist, einen großen roten Kreis auf den Boden zu malen? Wer stellt eigentlich die Kosten-Nutzen-Überlegungen auf Hiddensee an? Mussten eventuell EU-Fördergelder verbraten werden? Oder gibt es neue, sinnlose versicherungsrechtliche Vorschriften? Welche Idiotie steckt dahinter? Wo liegen die Vorteile? Was passiert, wenn in Neuendorf jemand einen Herzinfarkt erleidet? Wird er dann mit Blaulicht und Horn vom NAW nach Vitte transportiert, weil der Heli nur noch auf der Plattform landet? Was ist, wenn Ähnliches in Grieben oder oben beim Leuchtturm geschieht? Müssten – der Sicherheit wegen! – dort nicht auch Plattformen gebaut werden? Konsequent wäre es schon, oder?

    Wer künftig nach den Ankunft iin Vitte seinen Bollerwagen gen Norderende zieht, passiert zunächst die 44 x 44 Meter gewaltige Hubschrauberplattform. Vielleicht dröhnt kurz darauf der moderne Inselbus an ihm vorüber. Danach erblickt der Ankömmling durch die Bäume die pompöse “Villa Diva”. Das, was einmal das bescheiden-geschmackvolle Ferienhäuschen von Gret Palucca war. Weiter geht’s über den Whiteway Boulevard zum schicken Glaspavillon vor dem Gerhard-Hauptmann-Haus. Und an lauen Insel-Sommerabenden lockt das einzigartige, gemauerte Zeltkino irgendwo am Rand von Vitte. Wer weiß, vielleicht hat man dann Glück und auf dem Heimweg landet gerade der Helikopter. Wow! Wo sonst kann man noch so Ferien machen? Pardon, bei dem Lärm muss man etwas lauter sprechen. Ich sagte: WO SONST KANN MAN NOCH SO FERIEN MACHEN?

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